Diabetes Typ 2: 6 Dinge, um dein Risiko zu minimieren.

Was ist Diabetes und was macht es mit deinem Körper?

Diabetes oder Prädiabetes bedeutet, dass dein Körper Probleme damit hat, Zucker aus Lebensmitteln in Energie umzuwandeln. Im Falle von Diabetes Typ 2 geschieht dies graduell, und der Beginn der Krankheit, Prädiabetes, beginnt schleichend und ohne Symptome. Deshalb wird die Krankheit häufig zu spät entdeckt, wenn schon viele Schäden im Körper entstanden sind. Denn der nicht umgewandelte Zucker bleibt im Blut und beschädigt so feine Blutgefässe, typischer Weise in Nieren, Augen, Ohren, in den Extremitäten oder Hirn. Sind diese Blutgefässe beschädigt, kommt es zu massiven Störungen in der Wirkungsweise der betroffenen Organe oder einem Absterben des betroffenen Gewebes.

Kurz: Diabetes macht dich anfälliger für Herzkreislaufkrankheiten, Nierenschäden, Blindheit oder Nierenkrankheiten, nebst anderem.

Das sind erste Anzeichen von Diabetes?

Erste Symptome, die darauf hindeuten können, dass sich zu viel Zucker immer noch in deinem Blut und nicht in den Zucker verwertenden Zellen befindet, sind:

  • Unklare Sicht
  • Starker Durst
  • Häufiger Harndrang
  • Müdigkeit
  • Stumpfes oder wenig Gefühl in Händen und Füssen

Diabetes – warum kommt ihm weltweit so viel Aufmerksamkeit zu?

Heute ist Weltdiabetes-Tag. Warum es den braucht? Weil man von einer regelrechten Epidemie der Zuckerkrankheit sprechen kann. Sie breitet sich schnell und weltweit aus, besonders Diabetes Typ 2, welche stark durch unseren Lebensstil mit zu viel und zu ungesunden Essen sowie zu wenig Bewegung gefördert wird. Vererbung spielt auch eine bedeutende Rolle, aber grundsätzlich ist es der Lebensstil, der unser Schicksal prägt und auch die Lebensqualität mitprägt, wenn diese Krankheit einmal ausgebrochen ist.

Schweiz: Mind. 1/14 ist betroffen

Gemäss der WHO (World Health Organization) hat 1/14 in der Schweiz DiabetesVorallem Diabetes Typ 2, der stark durch unsern Lebensstil beeinflusst werden kann, ist mit grossen Schritten auf dem Vormarsch. Nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit und die Patienten werden immer jünger. Durchaus ein ernst zu nehmendes Thema also. Doch nicht nur wer Diabetes hat, sollte sich damit auseinandersetzen, sondern jeder von uns der Übergewicht und schlechtes Bewegungsverhalten hat. Denn von ca. 1/3 Erwachsenen wird geschätzt, dass er an Prädiabetes leidet in den USA, davon aber nichts weiss.  Per 2040 wird mit einem Anstieg auf über 640 Mio. Menschen mit Diabetes gerechnet.

Was kannst du ab heute dagegen tun, Diabetes selbst zu bekommen?

Tipp #1: Plane 150 Min. Bewegung pro Woche ein und setze sie um

Bewegung reduziert den Zuckergehalt im Blut. 5×30 Min. zügig gehen, Fahrrad fahren, Schwimmen oder Tanzen sind perfekt geeignet. Am besten, man mischt diese Aktivitäten, so werden verschiedene Muskelgruppen und Hirnbereiche gefordert. Starte mal wieder zu Fuss oder mit dem Fahrrad auf die Arbeit. Oder verabrede dich zum Spaziergang nach dem Mittagessen anstelle noch einen Kaffee zu trinken. Der Spaziergang wird dich nachhaltig wach machen und dein Körper wird es dir danken.

Tipp #2: Mache eine Razzia am Vorratsschrank: Was da rumliegt, wird früher oder später gegessen

Um eine sehr grobe Anleitung zu geben: Süssgetränke, Milch- und weisse Schokoladen, Kekse, Fertignahrungsmittel sollten durch gesündere Optionen ersetzt werden. Am besten, ihr holt euch das My Coach für Diabetes, um im Detail beraten zu werden, welche Bestandteile ihr wie ersetzen könnt, um die geeignetsten Lebensmittel für euch immer Vorrätig zu haben.

Tipp #3: Stelle sicher, dass die Hälfte deiner Hauptmahlzeiten-Teller mit Gemüse und Obst bedeckt sind

Früchte und Gemüse sind reich an Nahrungsfasern: diese lassen Zucker in einen Apfel nur langsam und über eine lange Zeit ins Blut gelangen und machen ausserdem lange angenehm satt. Ein Viertel des Teller ist dann für nicht fettes Eiweiss in Form von magerem Fleisch, Fisch oder Hülsenfrüchten reserviert und der letzte Viertel für die Beilage in vollwertiger Form (Vollkorn-Brot, Vollkorn-Reis, Vollkorn-Pasta, etc.)

Tipp #4: Kohlenhydrate musst du nicht meiden –  nur die richtigen essen! 

Eine Ernährungsweise mit sehr geringen Mengen an Kohlenhydrate können nur die wenigsten länger durchhalten. Was gut wirkt ist aber, was du länger durchzuhalten vermagst. So solltest du nicht zu viele und vor allem die richtigen Kohlenhydrate auf deinen Teller bringen. Einige deiner Lieblinge kannst du einfach gegen bessere Alternativen austauschen:

  • Frühstücks-Müsli: Fertigprodukte mit viel Zucker austauschen gegen Haferflocken mit Joghurt und Früchten, Nüssen, Samen
  • Die Pasta-Portion zum Mittagessen sollte hälftig mit Gemüsen durchmischt werden und Vollkorn-Pasta sein.
  • Reis- und Kartoffelgerichte kannst du auch mal mit Quinoa-, Grünkern oder Vollkornreis ersetzen – wieder kombiniert mit viel Gemüsen.

Tipp # 5: Falls du übergewichtig bist: reduziere dein Gewicht

Schon wenige Kilos, eine Gewichtsreduktion von 5-7%, können Diabetes Typ 2 schon sehr effektiv am Ausbrechen hindern.

Tipp #6: Stoppe zu Rauchen, wenn du Raucher bist

Eine Studie hat belegt, dass Raucher und Menschen, die viel Rauch ausgesetzt sind (Passivraucher) häufiger an Diabetes Typ 2 erkranken wie Nichtraucher. Ein weiterer guter Grund also.

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