In 8 Wochen zu einer gesunderer Darmflora!

Probiotika – die kleinen Helfer in unserem Darm – sind gerade in aller Munde. Sie werden in Verbindung gebracht mit einem besseren Immunsystem, Depressionen oder Autismus, Allergien, Parkison, oder Arteriosklerose, tieferen Blutfetten und der Prophylaxe von Diabetes. Bei all diesen Krankheiten wurde eine Veränderung der Darmflora gegenüber gesunden Menschen festgestellt, ob die Bakterien aber der Auslöser dieser war, ist noch nicht klar belegt .

Probiotika: Kleine Einzeller- grosse Wirkung?

Jeder Mensch besteht aus 8 Billionen Zellen und diejenigen in unserem Darm sind noch sehr wenig erforscht. Die nützlichen Helfer im Darm nennt man PrObiotika. Sie fermentieren im Darm lösliche Fasern, Eiweisse zu kurzkettigen Fettsäuren. Diese Fettsäuren erhalten / nähren die Probiotika zum einen, aber sie schützen auch die Darmflora und bekämpfen Entzündungen. Auch bei Herstellung der lebenswichtigen Vitamine wie Folsäure, Vitmain K und Biotin sind die Probiotika involviert. Kurz: sie sind extrem wichtig für uns.

Probiotika schützen uns und bekämpfen Entzündungen sowie ungewünschte Eindringlinge im Darm (schädliche Bakterien, u.a.). Doch was kann man tun, um sie zu erhalten? PrObiotika ernähren sich von PrEbiotika. Diese Prebiotika sind vor allem in Gemüsen, Früchten und Getreiden zu finden, aber auch in Muttermilch. Die Versorgung mit Prebiotika ist die Grundlage für die Bevölkerung unseres Darms mit den Bakterien, die uns helfen, gesundheitsfördernde Prozesse in Gang zu setzen und gesund zu bleiben, so der bisherige Stand der Wissenschaft.

Doch was genau kannst du ab morgen tun, um mehr dieser Helfer in deinem Darm anzusiedeln?

Lass uns eine Challenge machen: in 8 Wochen änderst du jeweils eine Gewohnheit je Woche nachhaltig und veränderst so schrittweise deine Darmflora zum Besseren! Ready? Los geht es!

Woche #1: Dein Essteller – davon wirst du mehr auf deinem Teller sehen!
Setze dir zum Ziel, jeden Tag zum Mittag und Abendessen knapp die Hälfte deines Tellers mit Gemüse zu belegen. Besonders Zwiebeln, Knoblauch, Lauch, Chicoré, Spargel oder Wurzelgemüse (Karotte, rote Beete, Sellerie, etc.) aber auch Kartoffeln sind top als Lieferanten von Prebiotika und deine kleinen Helfer werden es dir danken.

Woche #2: Häschenfutter immer mal wieder über den Tag
Versuche einen Viertel deiner Gemüse roh zu dir zu nehmen: Der Gehalt an Probiotika/Ballaststoffen ändert sich nämlich bei einigen Gemüsen durchs Garen. Nutze Gemüsesticks als Snack, setze rohes Gemüse in Sandwiches oder Salaten ein oder mach dir einen schönen Guacamole-Dipp am Abend!

Woche #3: Tutti Frutti – Due Volte
2 Portionen Frucht pro Tag sind ab dieser Woche ein MUST! Äpfel, Bananen oder Beeren sind voller Prebiotika und ergänzen dein Frühstücksmüsli perfekt!

Woche #4: Fleisch ist eben doch nicht dein Gemüse
Darmfreundliche Alternativen zu Fleisch ausprobieren! Ersetze Fleisch an mindestens 3 Tagen die Woche durch Eiweiss- und Prebiotika-reiche Variante wie Kichererbsen, Linsen, Bohnen. Diese schmecken fantastisch in Curries, Suppen oder im Eintopf!

Woche #5: Back to Bircher
Haferflocken sind eine sehr gute Quelle von Beta-Glucan, einem andern Prebiotikum. Mache ein Hafermüsli (das gute alte Birchermüsli!) an mindestens 3 Tagen in der Woche. Zum Prebiotika-Wunder werden diese Frühstücke, wenn du sie mit Kefir und frischen Früchten mixt, die ebenfalls reich an Prebiotika und Probiotika sind: Zwei Fliegen mit einer Klappe also!

Woche #6: Lebensmittel mit Probiotika essen
Mehr Probiotika kannst du auch essen! Milchprodukte wie Joghurt, Kefir, Gruyère/Gouda und Parmesankäse sind reich daran. Aber auch Miso-Paste, eine japanische Bouillon, Sauerkraut oder Kimchi sind perfekte Einlagen in Suppen und Eintöpfe diese Woche. Such dir ein paar Rezepte raus und tu deinem Darm etwas Gutes!

Woche #7: Das Prebiotika-Fliessband in Schwung halten
Trinke mindestens 8 Gläser Wasser über den Tag verteilt: Das Wasser ist nämlich wichtiges Transportmittel der Prebiotika zu dem Ort, wo die Probiotika wirken.

Woche #8: By Bye Assugrin und Co.
Vermeide künstliche Süssstoffe, sie stehen unter Verdacht, den Probiotika im Darm zu schaden. Eine extensive Analyse von wissenschaftlichen Studien hat ausserdem ergeben, dass der Einsatz von künstlichen Süssstoffen keinen belegbaren Effekt bei der Gewichtsreduktion hat. Also kann man es gleich lassen.

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